Nutzt Du schon ein Glas-voll-Spaß? Oder: Wie organisieren wir endlich mehr Zeit für unsere Freunde und Familie

Egal was Du machst, ich schreite voran und komme nicht wieder.

Wie schaut ein normaler Tag für Dich aus? Wann stehst Du auf? Wenn gehst Du arbeiten? Was machst Du danach? Wann gehst Du ins Bett? Wie gestaltest Du Dein Wochenende? Sollte es Dir so gehen wie mir, dann kommen Deine Freunde und Deine Familie in Deinem Zeitplan zu kurz. Daher schauen wir uns heute eine Methode aus dem folgenden Buch an:

Nir Eyal: Die Kunst, sich nicht ablenken zu lassen. Indistractable – Werden Sie unablenkbar

Und wir erfahren, wie wir nicht nur mehr Zeit, sondern auch eine schönere Zeit mit den Menschen verbringen können, die uns wirklich wichtig sind.

Eine normale Woche

Bisher dachte ich immer, dass ich zu den Menschen gehöre, die ihre Zeit perfekt im Griff habe. Erst dank unseres Autors ist mir heute zum ersten Mal so richtig bewusst geworden, dass ich in meiner Zeiteinteilung Freunde und Familie völlig vernachlässige. Daher schauen wir uns im ersten Schritt kurz meine normale Woche an. Und erst im nächsten Schritt beschäftigen wir uns mt dem Tipp unseres Autors, wie wir dafür sorgen können, dass wir eine bessere Zeit mit Familie und Freunden verbringen können.

Mein normaler Tag startet um 4:30 Uhr. Ich stehe auf und husche schnell durchs Badezimmer. Danach schlüpfe ich in die Rolle des Bloggers, schreibe und lese bis 07:45 Uhr. Dann ist es Zeit, meine Aufgaben als Projektmanager wahrzunehmen, was ich bis 16 Uhr tue. Zwischen 19:20 Uhr und 20:30 Uhr gibt es Abendessen und spätestens um 22 Uhr gehe ich ins Bett. Die Stunden zwischen 16 Uhr und 19:20 Uhr sind meine Freizeit. Diese genieße ich in vollen Zügen, indem ich wahlweise

  • Lebensmittel einkaufe,
  • Blogbeiträge einpflege,
  • E-Mails bearbeite,
  • Sketchnotes erstelle,
  • Online-Veranstaltungen verfolge,
  • Online-Treffen mit Grow-Buddies wahrnehme,
  • Sport treibe.
Unter der Woche arbeite ich mehr als nur 8 Stunden am Tag.

Die Liste zeigt, dass meine Freizeit nicht so wirklich Freizeit sondern eher Lernzeit oder Unternehmerzeit für Du-Bist-Grossartig.de ist. Unter der Woche habe ich ca. 4 Stunden im Monat Zeit für meine Freunde (die Online-Treffen mit meinen Grow-Buddies). Und ich habe null Zeit für meine Familie.

Deutlich besser schaut es am Wochenende bei mir aus. Den ein oder anderen Samstag nehme ich mir Zeit, mich mit meiner Familie oder Freunden zu treffen, statt zu Sketchnoten oder Du-Bist-Grossartig-Themen voranzubringen. Am Sonntag ist der einzige Tag, an dem nicht gearbeitet wird. An diesem Tag könnte ich meine Freunde und Familie in den Vordergrund stellen und mein Leben in vollen Zügen genießen.

Doch irgendwie versacke ich einfach an den meisten Sonntagen. Ich schlafe aus und genieße ein ausgiebiges Frühstück. Irgendwann blicke ich auf die Uhr und habe das Gefühl, dass frische Luft eine gute Idee ist. Das bedeutet dann meistens, dass ich kurz spazieren gehe, oder mit dem Fahrrad eine Runde drehe.

Ein festes Zeitfenster für Familie und Freunde schaffen

Ich wette, Deine Woche ist meiner Woche nicht unähnlich. Wenn Du Kinder oder einen pflegebedürftigen Angehörigen hast, hast Du wahrscheinlich nicht einmal das Wochenende ganz für Dich, sondern bist auch hier in Pflichtveranstaltungen eingebunden.

Unser Autor empfiehlt uns im ersten Schritt, uns feste Zeitfenster für unsere Freunde und Familie zu reservieren, damit diese nicht nur Resteverwerter jener Zeit sind, die irgendwie übrigbleibt.

Schauen wir uns diesen ersten Schritt doch einmal an. Auf den ersten Blick habe ich Schwierigkeiten, eine Lücke für Freunde und Familie in meiner Woche zu finden. Theoretisch habe ich jeden Wochentag 3 Stunden und 20 Minuten, die ich für Freunde und Familie reservieren könnte. Doch ehrlich gesagt, bin ich nach meiner Arbeit meistens nicht mehr sehr unterhaltsam oder unternehmungslustig. Zum einen fehlt mir nach der Arbeit die Energie etwas Schönes zu machen. Zum anderen habe ich diese kleinen Stimmen im Kopf, die mir sagen, dass mein Haushalt und mein Unternehmen Aufgaben für mich haben.

5 Tage arbeiten ist eigentlich zu viel, oder?

Wenn ich mir meine Woche so anschaue, wäre es sehr vernünftig, meine Arbeit auf eine 4-Tage-Woche zu reduzieren, damit ich wirklich Zeit für Freunde und Familie habe. Finanziell ist dies allerdings keine Option. Also muss ich mit der aktuellen Konstellation zurechtkommen. Das bedeutet, ich habe den Samstag und den Sonntag Zeit für meine Freunde und Familie. Da ich mich ab und an auch erholen möchte und das Ganze nicht in Arbeit ausarten soll, nehme ich mir hiermit einen Samstag und einen Sonntag im Monat für Freunde und Familie Zeit.

Damit das Ganze in Zukunft funktioniert, habe ich gerade zu meinem Kalender gegriffen und „Ein-Glas-voll-Spaß-alle-2-Wochen“-Termin eingerichtet.

Ein Glas voll Spaß

Im zweiten Schritt geht es darum, nicht einfach nur Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, sondern diese Stunden zu einer großartigen Zeit zu machen. An dieser Stelle kommt das Glas-voll- Spaß ins Spiel.

Statt jedes Mal vor der Frage zu stehen, was wir an diesem Tag Schönes machen könnten, stellen wir uns ein Glas hin, in das wir Ideen für die Tage mit Freunden und Familie sammeln. Immer wenn wir eine Idee haben, schnappen wir uns einen Zettel, schreiben die Idee auf, rollen den Zettel zusammen und werfen die Idee in das Glas. Wenn wir uns dann mit einem Freund oder einem wir uns mit Familienmitgliedern verabreden, greifen wir ins Glas und haben einen großartigen Plan für den Tag.

Damit das Ganze am Ende Freude macht, rät unser Autor, das Glas-voll-Spaß nicht als Befehl zu begreifen. Wenn Du die Idee, ein Museum zu besuchen, aus Deinem Glas-voll-Spaß ziehst, obwohl draußen gerade die Sonne scheint und der See ruft, ist es sinnvoll, dem Ruf des Sees zu folgen und die Museumsidee für einen anderen Tag aufzuheben und sie wieder zurück ins Glas zu werfen.

Fazit

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, ich will mehr Zeit für die Menschen haben, die mir wichtig sind und halte dafür das Glas-voll-Spaß für eine großartige Idee. Tatsächlich überlege ich, ob ich die Glas- Idee nicht erweitere und langfristig ein zweites Glas aufstelle, in dem ich To-Dos für meine Wohnung sammle, die ich, seit gefühlten 100 Jahren aufschiebe. Doch ein Schritt nach dem anderen. Erst einmal wird geprüft, ob die Glas-voll-Spaß-Idee im Alltag funktioniert.

An dieser Stelle bin ich wie immer neugierig: Welche Dinge würdest Du definitiv auf die Zettel für Dein Glas-voll-Spaß schreiben?

30. Januar 2023
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