1.2 min readPublished On: 18. April 2020By Categories: Bücher, Wissen

Warum solltest Du keine lange To-Do-Liste haben?

To-Do

„Der Zeigarnik-Effekt besagt grob, dass unerledigte Handlungen besser erinnert werden als erledigte, wir beschäftigen uns andauernd mit Ihnen.“ Wenn wir viele unerledigte Aufgaben haben, können wir uns schlechter auf neue Aufgaben konzentrieren schreibt

Hermann Scherer: Glückskinder. Warum manche lebenslang Chancen suchen und andere sie täglich nutzen.

Und so steigt die Gefahr neue unerledigte Aufgaben zu produzieren. Ein wahrer Teufelskreis.

Um diesem Teufelskreis zu entkommen, empfiehlt Hermann Scherer das Prinzip:

  • Machen
  • Termin
  • Vergessen

Also am Besten gleich To-Do-Liste schnappen und alles erledigen, was Du erledigen kannst, alles terminieren, was terminiert werden muss und alles streichen, was Du nicht schaffst. Und schon hast Du in Zukunft mehr Konzentration für neue Aufgaben und kannst sie besser und schneller erledigen.

UPDATE 01.02.2021: Der Zeigarnik-Effekt ist laut Werner Tiki Küstenmacher: LIMBI – Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn nach seiner Entdeckerin der russischen Psychologin Bljuma Zeigarnik benannt. Die von ihr bereits 1920 gemachte Entdeckung hilft uns nicht nur dabei mit unseren To-Do-Listen besser umzugehen, sondern wird auch liebend gern von Serienproduzenten genutzt, um uns dazu zu motivieren eine Folge nach der nächsten zu konsumieren. Denn jedes Mal, wenn eine Folge mit einem Cliffhänger endet, haben die Produzenten eine realistische Chance, dass der Zeigarnik-Effekt beim Zuschauer greift. Dank des Cliffhängers wird gerade konsumierte Folge zu einer unerledigten Aufgabe.