Was genau ist eigentlich Talent?

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Werner Siefer: Das Genie in mir. Warum Talent erlernbar ist

gibt es in diesem Minipost Angeberwissen zum Thema Talent, mit dem Du auch in richtig smarten Unterhaltungen glänzen kannst.

Talent hat nicht immer was mit Menschen zu tun

20 Sklaven für nur ein Talent.

Im alten Griechenland gab es ein Gefäß, in dem die Menschen Wasser aufbewahrten. Natürlich konnte in einem solchen Gefäß nicht nur Wasser aufbewahrt werden, sondern auch andere Dinge, wie zum Beispiel 20 bis 36 Kilo Silber. Das war nicht nur praktisch, das war sogar eine Geldeinheit. (Krösus war noch nicht geboren, und damit gab es noch kein geprägtes Geld. Die Menschen brauchten also andere Lösungen). Ein solches Gefäß voller Silber war ein Talent und damit die größte Geldeinheit, die es damals gab. Mit einem solchen Talent ließen sich ganze 20 Sklaven erwerben. Wer also ein Talent besaß war vermögend und konnte – wenn er wollte – viel bewegen.

Talent und Gott

Erst um 1541, also im Mittelalter, bekam das Wort Talent eine neue Bedeutung. Ein Talent war nun nicht mehr eine Geldeinheit, sondern eine von Gott verliehene Gabe des Verstandes beziehungsweise des Geistes.

Es gibt ein bekanntes Zitat von Aristoteles: Wo deine Talente und die Bedürfnisse der Welt sich kreuzen, dort liegt Deine Berufung.

Gönn Dir doch einmal den Spaß und lese das Zitat von Aristoteles jetzt noch einmal und nutze die richtige Definition des Begriffes Talent, die Aristoteles meinte.

Welches Zitat zum Thema Talente kennst Du noch, das von einem Menschen stammt, der vor 1550 lebte? Ich freue mich auf Deine Antworten.