Kannst Du mit Surfen im Internet Geld verdienen?

Nein, dies ist kein Beitrag über einen Prinzen, der uns unbedingt 80 Millionen Euro schenken möchte, sondern ein Beitrag über das web3, über die Möglichkeit, unsere eigenen Daten zu besitzen und mit ihnen echtes Geld zu verdienen.

Erst kürzlich haben wir dank der Autorin

Cathy Hackl: Into the Metaverse

gelernt, was das web3 ist. Wir haben gelernt, dass wir aktuell im web2 leben, in dem große Konzerne unsere Daten sammeln und mit diesen Geld verdienen. Und wir haben gelernt, dass das web3 damit Schluss machen wird und uns unsere Daten wiedergeben wird.

Was bei meiner web3-Recherche nach reiner Zukunftsmusik klang, ist laut unserer Autorin bereits dabei, Wirklichkeit zu werden. So berichtet sie uns, dass es bereits Technologien wie den Brave-Browser gibt, die einen Schritt ins web3 darstellen. Diese Technologien bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, die volle Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu erlangen und/oder mit diesen Geld zu verdienen.

Was unsere Autorin über den Brave-Browser verrät

Der Brave-Browser gehört zu den web3-Technologien, die ihren Nutzern laut unserer Autorin die Möglichkeit geben, mit den eigenen Daten Geld zu verdienen. Um dies zu ermöglichen, verfügt dieser Internetbrowser über eine integrierte Krypto-Wallet, also eine digitale Brieftasche, in der Kryptowährungen gespeichert werden. Die Nutzer des Browsers haben die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob sie während ihres Surfens im Internet Werbeanzeigen sehen wollen oder nicht. Wenn sie sich für die Werbeanzeigen entscheiden erhalten die Nutzer monatlich eine Zahlung von plattformspezifischen Prämientoken, die in der im Browser integrierten Krypto-Wallet gespeichert werden.

„Diese Token können dann im Browser verwendet oder gegen andere Kryptowährungen getauscht werden.“

S. 168.
Fürs Surfen bezahlt werden klingt großartig.

Nutzer des Brave-Browsers, die Werbung zulassen, werden also mit Kryptowährungen entlohnt. Sie verdienen auf diese Weise mit dem Surfen im Internet zwar nicht im klassischen Sinne Geld, doch sie gelangen in den Besitz von Kryptowährungen. Da manche Kryptowährungen, wie ETH, die wir in unserem Beitrag über Digitale Kunst kennengelernt haben, am Markt gegen echtes Geld getauscht werden können, besteht eine Chance, mit der Nutzung des Brave-Browsers „echtes“ Geld zu verdienen.

Dank unserer Autorin haben wir eine grobe Vorstellung davon, was der Brave Browser ist und welchen Nutzen er hat. Was ich mich nun frage, ist

  • Wie installiere ich den Brave-Browser?
  • Wie nutze ich den Brave-Browser?
  • Wie heißt der Token des Brave-Browsers?
  • Welchen Wert hat der Token des Brave-Browsers aktuell?
  • Vergütet der Brave-Browser die normalen Werbeanzeigen auf Internetseiten, oder blendet er zusätzliche Werbeanzeigen ein?

Lass uns doch einmal schauen, ob wir mit Hilfe des Internets Antworten auf diese Fragen finden können.

Wie installiere ich den Brave-Browser?

In diesem knapp 27 Minuten langen YouTube Video erfahren wir in den ersten 3 Minuten, wie wir den Brave-Browser installieren. Wie bei jeder Software wird der Browser einfach auf der Webseite des Entwicklers heruntergeladen und anschließend mit wenigen Klicks auf dem eigenen Rechner installiert. Das ist wahrlich keine Raketenwissenschaft, sondern auch für mich gut machbar.

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Auch das Mitnehmen von Lesezeichen aus einem anderen Browser ist kein Problem und wird uns von unserem freundlichen YouTuber im Detail erklärt.

Wie nutze ich den Brave-Browser?

Nach der Installation des Brave-Browsers wird dieser wie ein ganz normaler Internet-Browser genutzt. Der Unterschied ist, dass wir mit wenigen Klicks dafür sorgen können, dass normale Werbung, die auf Internetseiten integriert ist, ausgeblendet wird. Wie genau das funktioniert und welche Einstellungen noch hilfreich sind, verrät uns das gerade schon erwähnte YouTube Video. Da der YouTuber kein Fan der Geld-Verdienen-Funktion des Browsers ist, erfahren wir in diesem Video kaum etwas über dieses Feature.

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Eine spannende Einstellung ist die Do-Not-Track-Einstellung, die den Webseiten, die ich besuche, sagt, dass ich nicht möchte, dass sie mich tracken. Ich kann die Webseiten durch diese Einstellung zwar nicht dazu zwingen, mich nicht zu tracken, doch es besteht die Chance, dass einige Webseiten meinen Wunsch berücksichtigen. Das großartige ist, dass diese Funktion keine exklusive Brave-Browser Funktion ist. Dank der Information aus dem YouTube Video und einer kurzen Google-Suche habe ich herausgefunden, wie ich diese Funktion in meinem derzeitigen Browser aktiviere.

Vergütet der Brave-Browser die normalen Werbeanzeigen auf Internetseiten, oder blendet er zusätzliche Werbeanzeigen ein?

Welche Werbung schaue ich mir denn heute an?

Der Brave-Browser blockiert die Werbung auf Webseiten und spielt anstelle dieser Werbung eigene Werbung ein. User können sich entscheiden, bis zu 10 Werbeeinblendungen pro Stunde zu sehen.

Wie erhalte ich Token für das Surfen im Internet?

In den Browser-Einstellungen des Brave-Browser findest Du den Menüpunkt Brave Belohnungen. Hier kannst Du durch Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen die Funktion aktivieren, die dafür sorgt, dass Dein Surfen im Netz vergütet wird.

Der Brave-Browser gibt Dir die Möglichkeit, Deine schwer ersurften Tokens für Dich selbst zu nutzen und die Option, diese in Form von Trinkgeldern an andere User zu spenden. 

Wie nutze ich die Krypto Wallet des Browsers?

Laut dieses englischsprachigen YouTube Video hat die Nutzung der Geld-Verdienen-Funktion in Bezug auf den Schutz der persönlichen Daten allerdings einen großen Haken. Wer die Token haben möchte, muss sich eine Krypto-Wallet bei Uphold oder Gemini zulegen. Da ich keine Ahnung von Krypto-Währungen habe, kenne ich beide Wallets nicht. Laut unseres YouTuber sind beide Wallets problematisch, weil sie nach dem Prinzip Know-Your-Customer funktionieren. Das bedeutet, diese Wallets sammeln so viele persönliche Daten wie sie nur können über ihre Nutzer. So musst Du zum Beispiel bei der Anmeldung Deine Persönlichen Daten eingeben. Das bedeutet, das Geld, dass Du in diesen Wallets speicherst, kann Dir zugeordnet werden und ist nicht anonym. In Bezug auf den YouTuber bedeutet das, dass die amerikanische Regierung wissen konnte, dass er in 2 Jahren Brave-Browser Nutzung 20 oder 30 Dollar durch das Surfen im Internet verdient hat.

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Sobald die Wallet aktiviert ist, füllt sie sich einfach während Deines Surfens, wenn Du Dich für die Werbeeinblendungen durch Brave entscheidest.

Wie heißt der Token des Brave-Browsers?

Jetzt werde ich reich, oder?

Der Token, der mit dem Surfen des Brave-Browsers verdient werden kann, heißt Basic Attention Token (BAT).

Welchen Wert hat der Token des Brave-Browsers aktuell?

Ähnlich wie bei echter Währung gibt es auch bei Kryptowährungen deutliche Wertunterschiede. 370 thailändische Bath zu bestzen mag gut klingen, da diese aber nur 10 Euro entsprechen, ist es nicht wirklich viel Geld.

Laut dieser Webseite hat ein BTA derzeit einen Wert von 19 Cent und ist damit weit entfernt von dem Wert eines ETH, mit dem die Bored Apes gekauft werden können. Ein ETH hat im Moment einen Wert von 1.687,82 €. Wichtig ist an dieser Stelle zu betonen, dass der Wert von Kryptowährungen stark schwankt. Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass ein BTA irgendwann einmal mehr Wert ist. Es kann sich daher lohnen, seine BTA zu behalten und darauf zu warten, dass sie im Wert steigen.

Dieser YouTuber verrät uns in seinem Video, dass er in nur 30 Minuten Internetsurfen satte 0.015 BTA verdient hat. Das bedeutet, dass er beim aktuellen Kurs der Währung in weniger als 67 Stunden surfen krasse 19 Cent verdienen könnte.

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Fazit

Ja, Du kannst mit Surfen im Internet Geld verdienen. Die Einkünfte, die Du hierdurch mit dem Brave-Browser erzielen kannst, sind allerdings überschaubar und stellen keine Alternative zu der Vergütung eines 40-Stunden-Angestellten-Jobs dar.

Nach meiner Recherche habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Brave-Browser seinen Nutzern sowohl die Möglichkeit gibt, Geld zu verdienen als auch die Möglichkeit, eine gewisse Kontrolle über die eigenen Daten zu haben.

Obwohl ich heute eine Menge über den Brave-Browser erfahren habe, verspüre ich nicht den Wunsch, diesen auf meinem Computer zu installieren. Auf der anderen Seite habe ich nicht das Gefühl, dass ich diesen Browser niemals nutzen würde.

Was mich aktuell davon abhält, den Browser zu installieren, ist ein moralisches Empfinden. Ja, mich nervt die aggressive Werbung auf manchen Seiten, da sie teilweise stark von den Inhalten ablenkt, die ich mir auf einer Webseite ansehe. Allerdings stellen diese Webseiten mir kostenlos Informationen zur Verfügung und versuchen, sich mit Hilfe der eingeblendeten Werbung zu finanzieren. In meinen Augen ist der Deal auf diesen Webseiten: Ich bekomme die Informationen, die ich suche und zahle dafür, indem ich mich von Werbung nerven lasse. Wenn mich die Werbung zu sehr nervt, kann ich mich entscheiden, die Webseite nicht zu besuchen. Alternativ kann ich auf der einen oder anderen Webseite auch einfach dafür bezahlen, dass ich keine Werbung sehe, indem ich für die Nutzung der Webseite bezahle.

Wie wichtig mir die Vergütung derjenigen ist, die die Inhalte zur Verfügung stellen, zeigt auch mein relativ neues YouTube Nutzerverhalten. YouTube Videos sind für meinen Blog oft eine wichtige Informationsquelle. Da ich kürzlich erfahren habe, dass YouTube-Kanäle erst mit 1.000 Abonnenten die Möglichkeit haben, mit ihren Videos Geld zu verdienen, abonniere ich (sofern ich daran denke) jeden Kanal, auf dem ich ein hilfreiches Video finde.

Ich mag den Ansatz, den der Brave-Browser wählt, wünsche mir aber eine Lösung, die die Webseiten, die ich besuche, nicht von dem werbebasierten Einnahmestrom abschneidet. Ich bin gespannt, ob so ein Browser irgendwann das Licht der Welt erblicken wird.

An dieser Stelle bin ich neugierig: Was sagst Du zum Brave-Browser?

29. Februar 2024
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Buchcover zum Beitrag
Ein Männchen mit vier Armen wirbelt 8 Bücher durch die Luft.
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