Was ist eigentlich ein Angstlotse?

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Ich freue mich heute sehr diese Frage dank

dem Angslotsen Mario Hauff https://www.angstlotse.de

zu beantworten. Mario war so freundlich all meine Fragen in einem kleinen Interview zu beantworten. Los geht’s:

Was ist ein Angstlotse?

Um zu verstehen was ein Angstlotse ist, schauen wir uns die beiden Begriffe

Angst und Lotse

einmal genauer an.

Angst

Angst ist eine Emotion, die uns davor schützt unnötig gefährliche Situationen einzugehen. So zumindest war meine Definition vor dem Gespräch mit Mario. Laut Mario hat Angst weder einen Nutzen noch eine Schutzwirkung. Angst ist laut Mario einfach nur ein unangenehmes Gefühl, dass durch eine als bedrohlich wahrgenommene Situation ausgelöst wird.

Lotse

Boot
Boot

Lotsen gibt es auf Flughäfen und in der Schifffahrt. In der Schifffahrt kommt ein Lotse an Bord des Schiffes, wenn das Schiff in schwierige Gewässer fährt. Der Lotse kennt das Gewässer in und auswendig und hilft Schiffskapitänen, die das Gewässer nicht kennen, dabei sicher durch die schwierige Passage zu kommen. Sobald der Job getan ist, verlässt der Lotse das Schiff und der Kapitän fährt seiner Wege. Der Lotse hingegen hilft dem nächsten Schiff.

Wichtig zu wissen ist, dass der Lotse dem Kapitän hilft, nicht aber in dessen Entscheidungen eingreift. Wenn der Kapitän entscheidet die Hinweise des Lotsen zu ignorieren, kann es das tun.

Angstlotse

Ein Angstlotse ist jemand, der einem Menschen, oder einem Unternehmen hilft durch die Angst zu manövrieren.

Wie wird man Angstlotse?

Angstlotse ist kein Beruf. Es ist laut Mario mehr seine persönliche Marke. Bevor Mario Angstlotse wurde, war er selbst einmal Angestellter im Bereich Mikroelektronik. Das Gehalt war der Hammer, aber irgendwie fehlte dem Ganzen ein tieferer Sinn. Mario stand vor einer krassen Entscheidung:

Sicherheit: Ich behalte den Job, verdiene Geld und beginne richtig zu leben wenn ich in Rente bin.

oder

Risiko: Das Leben ist viel zu kurz und wertvoll um einen sinnlosen Job zu machen.

Und Mario entschied sich für den Weg des Risikos. Er wollte keinen Job, der den Bauch satt macht, aber der Seele nichts gibt. Mario kündigte und stellte sich die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Was ist der Sinn des Lebens?

Wie könnte Mario sein Leben sinnvoll verbringen? So wichtig diese Frage ist, für Mario führte sie im ersten Moment in eine Sackgasse. Mario suchte nach der Antwort nach dem Sinn des Lebens und fand sie nicht.

Das nicht Finden der Antwort verursachte Mario Stress, Stress der sich körperlich bemerkbar machte. In dieser Situation stieß Mario auf das Thema Heilpraktiker. Und dieses Thema war die Lösung die Mario suchte.

Er entschloss sich die Heilpraktiker-Ausbildung zu machen. Und das war der erste Schritt auf Marios Reise, die ein Schritt nach dem anderen dazu führte, dass er heute der einzige Angstlotse ist, den es in ganz Deutschland gibt.

Mutig sein, aber nicht allein!

Mario hatte sich seiner Angst gestellt und war an seiner Aufgabe gewachsen. Doch auf diesem mutigen Weg war Mario ganz allein. Und das brachte Mario auf die Idee Angstlotse zu werden. Er wollte in Zukunft der sein, der anderen Menschen hilft, sich ihren Ängsten zu stellen und an ihren Herausforderungen zu wachsen.

Und was soll ich sagen seit 2017 ist Mario Angstlotse und hat schon vielen Angestellten und Unternehmen die Veränderungen wollen, geholfen ihre Herausforderungen zu meistern.

Was für eine schöne Geschichte. Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Wo ist das versprochene Interview?

Eine berechtigte Frage. Wie es im Leben manchmal so ist, kommt es anders als man denkt. Eigentlich hatte ich Mario meine Telefon-Nummer gegeben, um einen Interviewtermin abzustimmen. Als wir den gefunden hatten, musste ich feststellen, dass Mario gar nicht in Berlin lebt.

Gluehbirne
Gluehbirne

Damit war der Interviewtermin hinfällig. Doch als die Idee zu einem persönlichen Treffen starb, wurde aus Versehen eine neue Idee geboren. Da ich unendlich neugierig war, wollte ich von Mario wissen was ein Angstlotse ist und bekam eine Antwort. Die klang so spannend, dass ich weiter nachfragte. Und plötzlich stellte ich fest, dass wir und bereits mitten im Interview befanden, nur leider hatte ich keine Audioaufzeichnung zum Verschriftlichen.

Was nun? Alles für die Katz?

Katze
Katze

Natürlich nicht. Wenn Dir das Leben Zitronen schenkt (In meinem Fall: Ich verpenne eine Audioaufnahme), dann mach Limo draus (erschaffe ein neues Interviewkonzept).

Das neue Interviewkonzept sieht für den Moment so aus, wie Du es grade vor der Nase hast. Ich spreche mit meinem Interviewpartner über ein Thema und bringe den Inhalt in Form eines Blogbeitrages zu Papier, ähm ich meine natürlich auf den Bildschirm. So entstehen viele kleine Interviews, die für mich einfach zu schreiben und für Dich schnell zu lesen sind.

Win Win.

Wie geht es weiter?

Ich freue mich schon gigantisch auf das nächste Interview mit Mario, denn wir haben noch sehr spannende Themen auf dem Zettel.

Auch meinen nächsten Interviewpartner kann ich kaum erwarten. Natürlich hoffe ich, dass dir der erste  Interviewbeitrag Appetit auf mehr gemacht hat. Doch etwas musst Du Dich noch gedulden: Ich plane aktuell ein Interview pro Monat. Irgendwie kann ich Interviewpartner nicht so einfach aus dem Regal nehmen wie Bücher. Die Koordination eines Interviews braucht etwas mehr Zeit.

So und nun Schluss. Ab mit uns beiden nach draußen, das Wetter ist einfach zu schön.

P.S.: Solltest Du eine spannende Interview-Frage für Mario haben, kannst Du sie mir gern per E-Mail senden. Die Chancen stehen gut, dass Deine E-Mail die Grundlage für unser nächstes Interview ist. 😉