Wer ist eigentlich dieser Krösus?

Geschätzte 3 Minuten Lesezeit

Sicherlich kennst Du den Spruch „Ich bin doch nicht Krösus.“. Dieser Satz bedeutet, dass derjenige der ihn sagt nicht unendlich reich ist. Doch wer ist eigentlich dieser Krösus? Was hat er gemacht um in einem Sprichwort verewigt zu werden? Wenn Du endlich wissen willst wer Krösus ist, dann ist dieser Text für Dich. Denn Dank

Detlef Gürtler: Die Dagoberts. Eine Weltgeschichte des Reichtums – von Krösus bis Bill Gates

wirst Du es jetzt erfahren.

Der Mann namens Krösus hat irgendetwas mit Geld zu tun

Es gibt in unserem Leben Redewendungen und Sprichwörter die wir in und auswendig kennen. Sicherlich gehört bei vielen von uns der Satz „Ich bin doch nicht Krösus!“ zu diesen Redewendungen. Auch ich habe den Satz schon oft gehört und weiß daher mit ziemlicher Sicherheit welcher meiner Freunde, Verwandten und Bekannten nicht Krösus ist.

Das führt zu der Frage wer ist Krösus? Erstaunlicher Weise habe ich mir diese Frage vor diesem Buch noch nie gestellt habe. Auch wenn wir noch nicht genau wissen (keine Angst das ändert sich gleich) wer Krösus war, wissen wir doch, dass der Mann irgendetwas mit Geld zu tun gehabt haben muss. Denn nur wenn wir nach Geld fragen, bekommen wir den berühmten Krösus Satz zu hören.

Es war einmal: der Tauschhandel

Mit dieser Feststellung sind wir schon ganz nah an der von uns gesuchten Antwort: Krösus wurde 595 vor Christus in Lydien (Türkei) geboren. Damals gab es noch kein Geld. Wer einen Ochsen hatte und ein Messer kaufen wollte musste jemanden finden, der ein Messer hatte und einen Ochsen wollte. Natürlich machte dieser Tausch nur wirklich dann Sinn, wenn beide Güter einen ähnlichen Wert hatten und das machte den Tauschhandel nicht unbedingt einfach.

Edelmetall
Edelmetall

Natürlich gab es schon damals Edelmetalle. Diese waren auch Teil des Tauschhandels, doch wirklich praktisch waren auch sie damals nicht. Denn es handelte sich oft um geschürfte Edelmetalle, die unterschiedlichste Formen und Gewichte hatten. Doch nicht immer war im Moment des Tauschhandels eine Waage in der Nähe und wenn doch, wusste man nicht, ob das Metall echt war.

Krösus, der Mann der das Geld erfand

idee
Idee

Auch wenn Tauschhandel damals alltäglich war, hatte er seine Tücken. Auch Krösus wusste von diesen Tücken und er fand eine Lösung: Krösus erfand das Geld. Er kam als Erster auf die Idee aus Edelmetallen unterschiedlich schwere Scheiben herzustellen und diese mit ihrem Wert zu prägen. Nun musste ein Tauscher nicht mehr rätseln ob er 5 oder 10 Gramm Gold in der Hand hatte. Mit einem Blick auf die kleine Metallscheibe in seiner Hand wusste er es sind 5 Gramm, denn es stand auf der Scheibe drauf.

Dank dieser kleinen Erfindung von Krösus war ein großes Problem im Handel beseitigt. Es sollte zwar noch eine Weile dauern, bis alle Menschen in der Region dem neuen System vertraute, dafür hielt es sich aber lange Zeit über Krösus Tod hinweg. Seine Erfindung ist die Grundlage unseres heutigen Geldes. Der einzige Unterschied: Heute steht der Tausch-Wert auf einem Stück Papier, dass wir ganz praktisch mit uns herumtragen können, ohne viel Gewicht bewegen zu müssen.

Und mit diesem neuen Wissen, wünsche ich Dir jetzt einen fantastischen Start in den Tag.