Was macht eine Serie zu einem echten Welterfolg: Großartige Schauspieler, oder ein Partytrip nach Las Vegas?

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Wenn die Frage einer beantworten kann, dann ist es sicherlich James Burrows. James Burrows ist der Mann, der hinter Serien wie Taxi, Cheers, Frasier und Friends steckt. Leider hatte ich noch keine Chance ein Interview mit ihm zu führen, aber zum Glück kann ich heute dank

Cristián Gálvez: Du bist, was du zeigst! Erfolg durch Selbstinszenierung

Burrows Geheimnis mit Dir teilen.

New York – Die Stadt der Erfolgreichen

Zeichnung der Freiheitsstatue
Zeichnung der Freiheitsstatue

Wir schreiben das Jahr 1994. New York ist eine Stadt in der es Bezirke gibt, die kein braver Bürger betreten würde. Die Menschen in New York sind auf Erfolg fokussiert. Sie teilen sich eine Stadt, aber jeder lebt sein Leben. Wer auf der Straße hinfällt, wird liegen gelassen. Keiner hat die Zeit einem solchen Looser auf die Beine zu helfen.

Wer in New York lebt will keine Freunde machen. Wer in New York lebt will Erfolg. Selbst für eine Freundschaft mit den Nachbarn, hat der normale New Yorker keine Zeit. Jede Minute steht im Dienste des Erfolgs. Wer keine Überstunden macht fällt auf, wen im Büro übernachtet zeigt damit seinen Erfolgswillen.

Die Herausforderung- Eine Comedy-Serie in New York

Wir schreiben noch immer das Jahr 1994. Es ist das Jahr in dem eine meiner Lieblingsserien an den Start geht. Diese Serie zeigt ein anderes New York und wird ein voller Erfolg. Die Rede ist von Friends. Eine Serie über 6 Menschen, die in New York leben und Freundschaft schließen. Der Gedanke, dass das wirklich passieren könnte ist so absurd, dass Friends eine Comedy Serie ist, produziert vom Comedy Serien Profi James Burrows.

Zeichnung 6 Menschen
Zeichnung 6 Menschen

Burrows weiß, dass diese Serie nur dann ein Erfolg werden kann, wenn die 6 Schauspieler einen  wirklich guten Job machen. Doch was er hat sind 6 Fremde, die die Aufgabe haben Freunde zu spielen. Das ist eine echte schauspielerische Herausforderung. Wenn nur einer von ihnen nicht performt, läuft die Serie Gefahr eine Totgeburt zu werden.

Und die Sache ist die: Keiner der 6 gehört zu den Top Schauspielern der USA. Viele von Ihnen haben Schauspielerfahrung und waren auch schon in Filmen zu sehen, aber keiner von ihnen hat die Fähigkeit Kinosäle zu füllen, geschweige denn Einschaltquoten nach oben zu treiben.

Die Macht von Las Vegas

Damit die Serie ein voller Erfolg wird, braucht Burrows pure Emotionen von seinen Schauspielern. Nicht gespielte Emotionen, sondern echte. Doch wie bringst Du Menschen dazu echte Emotionen auf der Leinwand zu haben?

Zeichnung Ortsschild Las Vegas
Zeichnung Ortsschild Las Vegas

Nun wenn Du Burrows bist, dann unterschreibst Du den Vertrag für die Serie nur unter einer Bedingung: Bevor die Serie startet bekommen die Darsteller ein gemeinsames Spaßwochenende in Las Vegas geschenkt. Mit allem was dazugehört und das auf Kosten der Produktionsfirma.

Und Burrows Plan geht auf: Das Wochenende sorgt dafür, dass aus 6 Fremden Freunde werden. Nun mussten die Darsteller keine Emotionen mehr spielen, sie hatten echte Emotionen vor der Kamera. Und das Ergebnis? Burrows landete einen Volltreffer. Friends war erfolgreicher als jeder Serie, die er je produziert hatte.

Burrows ging einen ungewöhnlichen Weg und erntete dafür ungewöhnlich viel Erfolg. Seine Friends Geschichte zeigt, dass wir manchmal einfach ausgetretene Pfade verlassen sollten, um unsere Ziele zu erreichen.

Was denkst Du? Wäre Friends ohne diesen Las Vegas Trip ein Welterfolg geworden? Hätte Burows noch andere Möglichkeiten gehabt ein ähnlich gutes Ergebnis zu erzielen? Fragen über Fragen, mit denen ich Dir jetzt einen fantastischen Start in den Tag wünsche. Ich freue mich auf Deine Antworten.

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