Muss im Krieg die zivile Bevölkerung leiden?

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Die Antwort auf diese Frage kann ich dank

Peter F. Drucker: Neue Realitäten

endlich mit einem Nein beantworten.

Krieg heute

Krieg ist so unendlich schlimm. Wer einen Krieg miterlebt verliert oft von einem Moment auf den anderen alles. Der Krieg macht keinen Unterschied in seiner Zerstörung. Die Kugeln und Bomben treffen nicht nur jene, die Waffen tragen, sondern auch jene, die in diesem Moment einfach zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Nur weil in Deinem Land Krieg ist, verlierst Du mit einem Schlag alles was Du Dir aufgebaut hast. Dein ganzer Besitz liegt von einem Moment auf den anderen in Schutt und Asche.

Ziel
Ziel

Wie oft habe ich mit gewünscht, dass es einfach eine Arena geben würde, in der sich die paar Leute die sich bekriegen wollen einfach nach Lust und Laune bekriegen können. So würden nur jene verletzt, die mit vollem Bewusstsein in den Kampf starten.

Schutz der zivilen Bevölkerung in der Neuzeit

Was ich nicht wusste ist Folgendes: Es war in Europa nicht immer so, dass es normal war, dass auch Zivilpersonen starben. In Europa gab es ab der Mitte des 17. Jahrhunderts eine Kriegskonvention, die die für den Wiederaufbau einer Friedenswirtschaft erforderlichen Ressourcen unter Schutz stellte. Diese Konvention hielt unglaubliche 250 Jahre. In dieser Zeit galten Zivilpersonen mit ihrer Person und ihrem Besitz als Nichtkombattanten und standen daher unter dem besonderen Schutz der Kriegführenden Staaten. Und es waren nicht etwa irgendwelche Barbaren, die mit dieser Konvention brachen, sondern die Engländer.

Kein zurück?

Baum
Baum

Ich weiß, dass die Waffen heute andere sind als damals. Ich weiß, dass der technologische Fortschritt inzwischen so weit ist, dass der Angreifer nicht einmal mehr körperlich am Kampf beteiligt ist. Doch wenn es uns schon einmal gelungen ist eine solche Konvention so lange aufrecht zu erhalten, dann muss uns das doch erneut möglich sein. Wir sind doch smarter als die Menschen vor hunderten von Jahren. Wir haben doch verstanden, dass wir nur eine Welt haben. Wir wissen doch, dass wir die Bäume im Regenwald schützen müssen, damit wir auch in Zukunft noch in Ruhe atmen können. Und wir finden Wege diese Bäume zu schützen. Es liegt außerhalb meiner Vorstellungskraft, dass wir mit all diesen Fähigkeiten nicht in  der Lage sein sollten, die zivile Bevölkerung schützen zu können.

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Peter F. Drucker: Neue Realitäten
Wertewandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft