Warum tun sich die Deutschen mit dem Wort Glück so schwer?

Geschätzte 2 Minuten Lesezeit

Weil uns die richtigen Worte fehlen! 😉 Schreibt

Mihaly Csikszentmihalyi: Flow – der Weg zum Glück. Der Entdecker des Flow-Prinzips erklärt seine Lebensphilosophie

Glück

Wie bitte? Wir sprechen hier von der deutschen Sprache. Dem Werkzeug, das Goethe, Schiller und die Brüder Mann nutzten um Weltliteratur zu erschaffen! Ja, genau diese Sprache ist gemeint, in der Schriftsteller Werke wie „Die Leiden des jungen Werther“ zu Papier brachten. Während es im Englischen viele Worte für Glück wie happyness, fortune, enjoyment gibt, gibt es im Deutschen dafür nur ein Wort: Glück.

Eskimos

Das ist wie mit den Eskimos, die zahlreiche Worte für Schnee haben und daher leicht zwischen den Schneesorten unterscheiden können. Auch hier hat das Deutsche nur ein Wort zur Verfügung und beschreibt damit sowohl festen als auch Pulverschnee.

Liste

Denn immer wenn etwas kaum Relevanz hat, brauchen wir wenige Worte es zu umschreiben. In einem Land in dem das Recht auf Glück in der Verfassung verankert ist, ist dieser Zustand so wichtig, dass es viele Begriffe gibt um ihn akkurat zu beschreiben. In einem Land das aufgrund seiner an manchen Stellen durchaus schwermütigen Literatur zu Weltruhm gekommen ist, steht das Glück leider (noch) nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste.