Was ist eigentlich Forward Visioning?

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Bis ich

David Allen: So kriege ich alles in den Griff

Ohr, hören
Ohr

gelesen habe, habe ich noch nie von Forward Visioning gehört und freue mich sehr darauf, mein neues Wissen heute mit Dir zu teilen, oder vielleicht auch nicht…

Das ist mit noch nie passiert

Eines Tages musste der Tag kommen und heute scheint er da zu sein: Ich bin über einen Begriff gestolpert, der in meinem Buch nur minimal erklärt wird und Google liefert mir keine aussagekräftigen Ergebnisse. Wer hätte gedacht, dass das 2019 noch möglich ist? Die spannende Frage lautet: Was nun? Einfach das Thema fallen lassen und im Dunkeln bleiben und nie erfahren was Forward Visioning ist? Lass mich kurz nachdenken… Niemals.

Licht ins Dunkel

Ich bin mir sicher gemeinsam finden wir die Antwort. Ich schreibe in diesem Artikel einfach alles was ich dank David von Forward Visioning weiß und bitte Dich an dieser Stelle darum Dein Wissen oder Deine Ideen über Forward Visioning mit zu teilen. Ich bin mir absolut sicher, dass wir mit vereinten Kräften eine vernünftige und ausführliche Antwort auf die Frage „Was ist eigentlich Forward Visioning?“ finden werden. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Was ist eigentlich Forward Visioning?

Angst
Angst

David schreibt beim Prinzip des Forward Visioning geht es um das Abschätzen mittel- und langfristiger Entwicklungen. Beim Forward Visioning geht es darum sich mit Dingen zu beschäftigen, die wir nicht wollen. Um zu verstehen, wie uns das helfen soll erzähle ich hier eine völlig frei erfundene Geschichte.

Flug
Zeit vergeht wie im Flug

Yael ist seit 10 Jahren bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt. Als sie mit dem Job anfing liebte sie ihn. Voller Begeisterung ging sie jeden Tag zur Arbeit und die Tage vergingen wie im Flug. Alles war neu, alles war aufregend und Yael lernte jeden Tag etwas neues dazu. Über die Jahre kehrte Routine bei Yaels Job ein. Sie meisterte jede Situation souverän und war bei ihren Kunden unglaublich beliebt. Die Tatsache, dass ihre Kunden sie sehr schätzten war die Motivation, die Yael von nun an begleitete.

Doch vor einem Jahr änderte sich alles. Yaels Vorgesetzter war gegangen und Yael hatte insgeheim gehofft seinen Posten zu bekommen, doch es kam anders. Die Stelle wurde extern neu besetzt und Yael hatte plötzlich einen neuen Chef. Das an sich war nicht so dramatisch, doch Yael wurde mit ihrem Chef einfach nicht warm und er auch nicht mit ihr. Statt ihre Erfahrung und Kompetenz zu schätzen, begann ihr neuer Chef sie zu kontrollieren und ihre über Jahre erarbeiteten Freiheiten einzuschränken. Yael litt sehr unter dieser Situation, doch was konnte sie tun?

Blick in die Zukunft

Yael musste sich ihren Ängsten stellen. Statt weiter in der Situation auszuharren, bediente sie sich des Prinzips des Forward Visionings.  Sie stellte sich verschiedene Zukunftszenarien vor. Sie stellte sich vor wie ihr Leben in 5 Jahren aussehen würde, wenn…

  1. sie in diesem Job bleiben würde. Sie sah eine ältere Yael, die traurig und verbittert war. Die sich jeden Tag zur Arbeit schleppte und lauter Krankheitstage sammelte, weil ihr mentaler Stress körperliche Symptome zeigte.
  2. sie den mutigen Entschluss fassen würde zu kündigen und keinen neuen Job finden würde. Sie würde dann viel weniger Geld haben, aber die Miete könnte sie noch immer bezahlen. Sie würde sich vielleicht mit Minijobs über Wasser halten müssen, aber sie wäre gesund.
Neuer Job

Yael sah sich beide Szenarien an. Keines von beiden fühlte sich wirklich gut an. Beide Szenarien machten ihr Angst und Sorgen. Doch bei genauerem hin sehen stellte Yael fest, dass sie sich mit dem zweiten Szenario besser fühlte. Schließlich war das das Worst Case Szenario im Falle einer Kündigung, selbstverständlich konnte die Kündigung auch zu einem neuen Job führen, der Yael begeistern würde. Und nun malte sich Yael ein drittes Szenario aus. Sie sah einen neuen Job. Sie spürte die Freude des Lernens und des neuen Abenteuers. Yael spürte die Energie der dritten Vision und bekam Lust darauf von Vorn zu beginnen, ging zu ihrem Chef und kündigte.

Dank des Forward Visionings gab Yael der Angst ein Gesicht und konnte sich ihr so stellen. Bevor sie sich das Szenario keinen neuen Job zu finden ausgemalt hatte, hatte sie nur die Vage Angst unter der Brücken zu landen. Beim Ausmalen des Szenarios merkte sie, dass das gar nicht passieren konnte.

Stimmt das so?

Liste, Zettel, Papier, Frage
Richtig?

Ich bin mir nicht 100% sicher ob meine Erklärung des Forward Visionings absolut richtig ist. Solltest Du Dich mit dem Thema auskennen und festgestellt haben, dass die Geschichte hinkt freue ich mich auf Deine Hilfe. Nimm gern Kontakt mit mir auf. Ich freue mich sehr auf Deine Nachricht. Ich werde jetzt herausfinden ob David mir helfen kann, seine Webseite hat ein Kontaktfeld, dass ich grade mit meiner Frage gefüttert habe. Ich bin sehr gespannt 😉

UPDATE: Unglaublich, David hat meine Nachricht in unter 24 Stunden beantwortet. Er erinnert sich nicht mehr genau wo er das Forward Visioning entdeckt hat, empfiehlt mir aber nach

  • Affirmations
  • Ideal Scenes und
  • Visioning

zu googeln. Froward Visioning ist also Davids Mischung aus Affirmation (Selbstbestätigende Mantras wie „Ich finde einen neuen tollen Job“), Idealen Szenarien, also einem Brief von Deinem zukünftigen Ich an Dich selbst (eine Übung die im Working Out Loud Leitfaden Woche 7 sehr gut beschrieben ist, den Du unter https://workingoutloud.com/de/circle-guides herunterladen kannst) und Visualisierung (einem Vision Board auf dass Du all die Dinge aufzeichnest oder aufklebst, die Du Dir wünschst.)

Lust auf mehr? Wo dieses Wissen herkommt, ist noch viel mehr. Das Buch das diesen Beitrag inspiriert hat, findest Du unter dem hier folgenden Affiliate-Link bzw. Werbe-Link:

David Allen: So kriege ich alles in den Griff
Selbstmanagement im Alltag