Was ist eine Kakophonie?

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Mit meiner ersten Vermutung „Angst vor Kakerlaken“ lag ich völlig daneben (phonie ist halt nicht phobie ;-)) und daher freue ich mich heute sehr darauf gemeinsam mit Dir dank

Tracy Alloway & Ross Alloway: Wir sind intelligenter als wir denken

herauszufinden was eine Kakophonie wirklich ist.

Herkunft des Wortes

Lange Zeit dachte ich, dass die meisten Fremdworte aus unserer Sprache dem Lateinischen oder Französischen entliehen sind. Doch inzwischen glaube ich, dass die deutsche Sprache in ihrem Herzen Griechisch sein muss, denn auch Kakophonie setzt sich wieder einmal aus 2 griechischen Vokabeln zusammen:

  1. Kakos – schlecht, übel, miss
  2. Phone – Klang

Anmerkung zur Schreibweise: Beide Worte schreiben sich etwas anders, da die jeweiligen Umlaute noch spannende Zeichen mit sich bringen, aber leider habe ich keine Ahnung wie ich diese der HTML Programmierung des Blogs entlocke.

Setzen wir nun also die beiden Übersetzungen der griechischen Worte zusammen erhalten wir die Bedeutung des gesuchten Wortes. Kakophonie ist ein Missklang.

Gebrauch des Wortes

Musik
Musik

Normalerweise ist die Kakophonie in der Welt der Musik zu hause. Dass ich ihr also noch nicht über den Weg gelaufen bin mag einfach meinem mangelnden musikalischen Verständnis geschuldet sein. Damit Du einen akustischen Eindruck von einer Kakophonie bekommen kannst habe ich einmal kurz Onkel YouTube bemüht und bin direkt fündig geworden. In diesem Video haben sich Muggi und Aimo voll ins Zeug gelegt. Ich finde die letzten 6 Sekunden dabei besonders gelungen. 😉

Gehirn
Gehirn

Ab und an macht das Wort aber auch einen Ausflug in Bücher, die in meinem Bücherregal weilen. In dem heutigen Fall haben unsere Autoren dieses wunderbare Wort genutzt um zu veranschaulichen was in unserem Gehirn passiert, wenn das Arbeitsgedächtnis, das in diesem Buch als Dirigent des Gehirns umschrieben wird, nicht arbeiten würde. Ohne Arbeitsgedächtnis würden die Abläufe in unserem Gehirn genauso durcheinander spielen wie ein Orchester ohne Dirigent.

Wieder was gelernt. Jetzt muss ich beim nächsten Mal bei dem ich gebeten werde zu singen nur noch daran denken meinen bis dahin hoffentlich einstudierten Satz zu sagen: „Dieses kakophonische Erlebnis möchte ich der Welt gern ersparen.“ 😉