Warum erreichen wir sportliche Erfolge schneller wenn wir fix und fertig sind?

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Sportlerherz

Ich weiß, diese Frage widerspricht so ziemlich jedem Sportlerherzen: Wenn man fix und alle ist soll man sich erholen, damit sich die Muskeln regenerieren können. Das stimmt auch, doch beim Lernen neuer Sportmoves und co. gilt diese Regel nicht. Warum das so ist erfährst Du heute dank

Tracy & Ross Alloway: Wir sind intelligenter als wir denken. Das Arbeitsgedächtnis optimal nutzen

Bei Skifahren

Gestern haben wir gelernt wie unser Arbeitsgedächtnis funktioniert. Wenn wir erschöpft sind, arbeitet unser Arbeitsgedächtnis kaum oder gar nicht. In aller Regel ist das ein Nachteil. Nicht so im Sport. Hier ist es genial wenn das Arbeitsgedächtnis beim Lernen Pause macht. Denn wenn das Arbeitsgedächtnis beim Lernen neuer Moves (egal ob Tanzen, Golf oder Skifahren) nicht mitmischt, gehen die neuen Informationen direkt in unseren Motorischen Cortex. Und das ist perfekt, schließlich steuert der unsere Bewegungen.

Wir konzentrieren uns dank ausgeschaltetem Arbeitsgedächtnis nicht darauf wie der Fuß stehen muss, oder wie wir die Hand halten, wir spüren einfach wie sich die richtige Haltung anfühlt. Wenn wir die Übung erneut ausführen denken wir also nicht, wie war das noch mal, sondern fordern von unserem Motorischen Cortex lediglich die Info an, ob sich das so anfühlt wie im Moment der Übung.

Cool oder? Ich bin nun sehr gespannt auf Deine Berichte. Hast Du diese Art des Lernens bei Dir schon einmal erlebt?