Weißt Du, was eine Playful Organisation ist?
Immer wenn es um Spielen und Arbeiten geht, werde ich hellhörig, da ich glaube, dass wir einen besseren Job machen, wenn wir dabei Spaß haben. Der Autor von

Robert R. Bukvić: Die Coworking-Evolution. Wie wir zukünftig leben und arbeiten
erklärt in seinem Buch was Playful Organisations sind. Er schreibt unter anderem:
„Wer einmal durch die Hallen von Google gelaufen ist, wird verstehen, dass hier nicht nur Technik, sondern die gesamte Art der Zusammenarbeit neu gedacht wurde. […] Sie haben eine sogenannte »Playful Organisation« geschaffen, die den Mitarbeitern neue und kreative Spielräume eröffnet. […] Damit aus traditionellen Unternehmen aber solche »Playful Organisation« werden, braucht es eine Haltung der Offenheit, geistige Beweglichkeit und spielerische Kompetenzen, die es ermöglichen, ungewöhnliche Lösungen jenseits der üblichen Routinen zu finden.“
S. 119f.
Da ich nach dem Lesen der Beschreibung unseres Autors nicht das Gefühl habe, dass ich nun im Detail verstanden habe, was genau eine Playful Organisation ist, werden wir uns das Thema heute mit Hilfe des Internets etwas genauer anschauen.
Was das Internet sagt
Der erste Treffer, den die Suchmaschine uns auswirft, ist die Webseite www.theplayfulorganisation.com. Leider besitzt die Webseite kein SSL-Zertifikat, was dafür sorgt, dass mein Browser sie als unsicher anzeigt und sich weigert diese zu öffnen.

Zum Glück spuckt die Suchmaschine noch andere Quellen aus, denen wir im Rahmen unserer heutigen Recherche nachgehen können. So zum Beispiel das 16 Seiten lange PDF mit dem Titel
aus dem Jahr 2011. Ich versuche dieses Dokument soweit ich es beim Querlesen verstanden habe einmal zusammenzufassen. Der Autor schreibt, dass es bürokratisch und hierarchisch strukturierte Organisationen gibt, die Menschen als Zahnrädchen behandeln. Diesen alten Organisationsformen stellt er die Playful Organisation gegenüber, die mit Dingen wie
- spielerische Formen
- serious Games (wie zum Beispiel Lego Serious Play, dass in diesem YouTube Video zu sehen ist) und
- Gamification (Aufgaben im Arbeitsalltag mit spielerischen Anreizen, wie zum Beispiel Punkte sammeln versehen)
dafür sorgt, dass Menschen in der Organisation
- kreativ und
- spontan in einem
- angenehmen Umfeld arbeiten
können.

In seinem Papier versucht der Autor den Ideal Typus eine Playful Organisation zu umreißen, weil diese seiner Ansicht nach genau die Flexibilität aufweist, die wir in einer Welt, die sich schnell weiterentwickelt und verändert brauchen. Wenn Dich die Details des Ideal Typus der Playful Organisation interessieren, empfehle ich Dir das Papier des Autors zu lesen.
Was uns unser Autor sagen möchte
Manchmal fehlt mir nur ein einziges Puzzleteil, um einen Autor zu verstehen. Heute war dieses Puzzleteil das PDF aus 2011, dass wir uns gerade angeschaut haben. Mit dem Wissen, was ich hier gewonnen habe, verstehe ich nun endlich Roberts Erklärung einer Playful Organisation. Eine Playful Organisation sieht Ihre Mitarbeitenden nicht als Zahnrädchen, die dafür da sind, vorhandene Prozesse 1 zu 1 umzusetzen. Sie sieht ihre Mitarbeitenden als Individuen, die die Fähigkeiten haben vorhandene Prozesse zu nutzen, solange sie nützlich und gut sind, um bestimmte Ziele zu erreichen und in der Lage sind diese Prozesse über den Haufen zu werfen, wenn sie ihre Nützlichkeit verloren haben.
Playful Organisations haben verstanden, dass sie Teil einer Welt sind, die sich schnell weiterentwickelt. Sie haben verstanden, dass sie mit dieser schnellen Weiterentwicklung nur Schritt halten können, wenn sie ihren Mitarbeitenden erlauben agil auf neue Gegebenheiten zu reagieren. In einer Playful Organisation dürfen Mitarbeitende
- kreativ sein
- Spielräume nutzen
- unbekannten Situationen mit eigenen Lösungsansätzen begegnen
- spielerisch Denken
- ermutigt werden neue Wege zu gehen
- Regeln und Strukturen hinterfragen
- Verantwortung tragen
- Wissen teilen
Fazit
Dank des großartigen Internets habe ich nun eine bessere Vorstellung davon, was eine Playful Organisation ist. Wenn ich mir die Liste so anschaue, habe ich das Gefühl, dass ich in meinem 9 to 5 Job vielen Jahre in genau so einer Organisation gearbeitet habe. Manchmal hat mich das in den Wahnsinn getrieben, weil Prozesse erschaffen und anpassen Zeit und Energie kostet. Doch zu sehen, dass etwas, was ich auf die Beine gestellt habe, funktioniert, gibt mir das gute Gefühl, dass sich die investierte Zeit und Energie gelohnt hat.
An dieser Stelle bin ich neugierig: In was für einer Art von Organisation arbeitest Du? Passt diese kulturell und strukturell zu Dir, oder würdest Du lieber anders arbeiten?
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Das Buch, das diesen Beitrag inspiriert hat, habe ich als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten. Das bedeutet, ich habe das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, um darüber zu schreiben.
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