Kennst Du das Ralph-Stacy-Modell?

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WERBUNG: Das Buch, das diesen Beitrag inspiriert hat, habe ich als Rezensionsexemplar vom O’Reilly Verlag und vom dpunkt.verlag erhalten. Das bedeutet, ich habe das Buch zur Verfügung gestellt bekommen, um darüber zu schreiben.

Klassisch, oder agil?

Wenn ich mich recht erinnere ist mir das Ralph-Stacy-Modell im Oktober 2019 in einem wirklich großartigen Kurs der BTA Berlin zum „Agilen Management“ das erste Mal begegnet. Ich finde das Modell sehr nützlich, da es einem – ähnlich wie das Cynefin-Modell  – dabei hilft zu entscheiden, ob man ein bestimmtes Projekt lieber klassisch oder agil umsetzt. Das Einzige, was ich mir an diesem Modell nicht so recht merken kann, ist sein Name. Daher werden wir uns heute dank

Rini van Solingen: Agile. Ein schönes Buch darüber, wie eine Organisation gesund, flexibel und fit wird, voller Tipps, Fallstricke und Praxiserfahrung

nicht nur das Modell, sondern auch die Geschichte seiner „Erfinder“ anschauen.

Wie funktioniert das Ralph-Stacey-Modell?

Ralph-Stacey-Modell

Wie Du auf diesem Schaubild sehen kannst, beantwortet das Ralph-Stacy-Modell zwei Fragen:

  1. Was soll in einem Projekt gemacht werden?
  2. Wie soll das Projekt gemacht werden?

Deine Antworten auf diese beiden Fragen führen Dich dank des Ralph-Stacy-Modells zu der Antwort, welche Projektmanagement-Methode sich am Besten für Dein Projekt eignet. Wie genau Du mit den Herausforderungen – einfach, kompliziert, komplex oder chaotisch – umgehst, kannst Du hier nachlesen.

Wer hats erfunden?

Das waren bestimmt Ralph und Stacey.

Immer, wenn ich den Namen Ralph-Stacey-Modell lesen, denke ich sofort: Ist doch klar, das haben ein Ralph und eine Stacey erfunden. Mit diesem Impuls liege ich voll daneben. Es gibt nur einen Erfinder, und der heißt Ralph Stacey, genauer gesagt, Ralph Douglas Stacey. Ralph ist Autor und war lange Zeit Professor an der Universität von Hertfordshire. Wenn ich mir seine Bücher so anschaue scheint sein Leben geprägt von der Frage zu sein, wie man am Besten mit der Komplexität von Organisationen umgeht.

Fazit

Das Ralph-Stacey-Modell ist ein schönes Tool, um sich schnell zu orientieren. Anhand dieses Modells lässt sich den eigenen Stakeholdern – Du weißt schon, die Jungs und Mädels, die an einem Projekt beteiligt oder von diesem betroffen sind – schnell erklären, warum welche Projektmanagement-Methode Sinn macht. Aus diesem Grund mag ich dieses Modell sehr gern.