3,4 min readPublished On: 6. Oktober 2022By Tags: , , Categories: Bücher, Wissen

Weißt Du, wer dafür gesorgt hat, dass PCs nicht mehr grau und hässlich sind?

Alles ist relativ.

Es gibt Menschen, deren Namen sind so bekannt, dass nicht erklärt werden muss, wer sie sind. So weiß ich zum Beispiel, dass Goethe ein Schriftsteller war, auch wenn ich keine Ahnung habe, was er geschrieben hat. Ich weiß nicht nur wegen der leckeren Mozartkugeln, dass Mozart ein Komponist war. Auch weiß ich, wer Einstein war, und ich bin mir sicher, dass Du weißt, wer er ist, auch wenn ich an dieser Stelle nicht sage, was wir dem Mann verdanken.

Auch der Autor

Steve Krug: Don’t Make Me Think! – Web & Mobile Usability: Das intuitive Web

weiß, dass es Menschen gibt, die jeder kennt. So schreibt er auf Seite x seiner Einleitung

„Im Jahr 2000 hatten noch nicht viele Leute die Bedeutung von Usability erfasst. Heute versteht dank Steve Jobs (und Jonathan Ive) fast jeder, dass sie wichtig ist, auch wenn man nicht so ganz genau weiß, worum es sich dabei handelt.“

In meinem Fall geht unser Autor zurecht davon aus, dass mir bekannt ist, dass Steve Jobs der Gründer von Apple ist. Auch weiß ich, dass Steve in diesem Satz auftaucht, weil seine innovativen Produkte wie zum Beispiel das iPhone eine so hohe Usability haben, dass auch Kleinkinder sie ohne weiteres bedienen können. Ich weiß allerdings nicht, wer Jonathan Ive ist und daher bin ich nun sehr gespannt, was das Internet uns über ihn verraten kann.

Wer ist Jonathan Ive?

Die PC’s waren echt nicht schön.

Erinnerst Du Dich noch an die traurigen PC-Tower, die bis Mitte der 1990-er im Handel zu haben waren? Sie waren in verschiedenen Eierschalfarben verfügbar und hatten die Tendenz, über die Jahre zu vergilben. Ihr Design war so wenig ansprechend, dass sie nicht selten unter den Schreibtischen der Nutzer standen, die dann noch von gigantisch tiefen Röhrenmonitoren in ähnlich hässlichen Farbnuancen verunstaltet wurden. Doch wer damals einen PC brauchte, hatte keine andere Wahl. Er musste eines dieser hässlichen Monster kaufen.

Dass es heute auch schöne PCs gibt, verdanken wir dem 1967 in London geborenen Jonathan Ive, der seit 1992 für Apple arbeitete. Er war es, der 1998 den ersten PC designte, der so schön aussah, dass er eine Zier auf jedem Schreibtisch war. Dass unser Autor Jonathan und Steve in einem Atemzug nennt, liegt daran, dass es sich bei diesem PC um einen Mac, genauer gesagt, um den iMac handelte. Dieser in vielen knalligen Farben erhältliche PC war der erste (mir bekannte) PC, der nicht aus Tower und Monitor bestand, sondern Tower und Monitor waren hier ineinander verschmolzen.

Sein iMac war es, der mit seinen hohen Verkaufszahlen dafür sorgte, dass Apple nach drei Jahren endlich wieder profitabel war. 30 lange Jahre war Jonathan Teil von Mac und prägte in seiner Rolle als Designer hier viele Produkte, deren Design so herausragend war, dass sie die jeweiligen Märkte revolutionierten. Was er alles erschaffen hat, siehst Du in diesem ca. 10 Minuten langen englischen YouTube Video. Hier erfahren wir nicht nur, dass bei Jonathan Legasthenie festgestellt wurde, sondern auch, dass er nicht gern in der Öffentlichkeit steht.

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Fazit

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, doch ich dachte bis heute, dass die Designs der Apple-Produkte von Steve Jobs stammen. Das Spannende ist, dass ich sogar seine Biografie gelesen habe. In dieser taucht der Name Jonathan Ive 6 Mal auf, und dennoch habe ich ihn völlig verdrängt. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass unser heutiger Autor ihn in einem Atemzug mit Steve erwähnt und mir so die Gelegenheit geschenkt hat, mehr über den Mann zu erfahren, der dafür gesorgt hat, dass PCs heutzutage nicht mehr grau und hässlich sind.

 

 

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